Neuer Masterstudiengang "Econometrics"

18.07.2019

Zum Wintersemester 2019/20 startet ein neuer gemeinsamer Studiengang der Technischen Universität (TU) Dortmund, der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und der Universität Duisburg-Essen (UDE): Der viersemestrige englischsprachige Masterstudiengang „Econometrics“ bringt Wirtschaftswissenschaften, Mathematik und Statistik zusammen.

Interessierte können sich noch bis zum 4. Oktober 2019 für den Masterstudiengang einschreiben. Alle Informationen zum Studienangebot gibt es online.

Das neue Angebot richtet sich an Studierende mit hervorragenden Englischkenntnissen, die einen Bachelorabschluss in Mathematik, Statistik oder Wirtschaftswissenschaften haben – und bereits einige Vorerfahrung in den jeweils anderen Disziplinen mitbringen. „Denn genau diese drei Disziplinen bringt die Ökonometrie zusammen“, sagt Prof. Carsten Jentsch, Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik an der TU Dortmund.

Das bedeutet: Die Studierenden erlernen im neuen Masterstudiengang statistische Verfahren, wofür sie mathematische Grundlagen brauchen. Die Verfahren wenden sie dann auf ökonomische Daten an. Dazu erlernen sie in Kursangeboten aus der Statistik und Informatik die effiziente Handhabung großer Datenmengen. Ziel ist es schließlich, ökonomisch relevante Fragen zu beantworten und wirtschaftliche Zusammenhänge zu analysieren und zu bewerten.
Berufsperspektive in der Politikberatung

Fachkräfte mit diesen Fähigkeiten seien sowohl in der Politikberatung als auch in der Privatwirtschaft gefragt, sagt Carsten Jentsch. Auch in der Wissenschaft bieten sich Optionen: Die Ökonometrie ist ein innovatives Forschungsfeld und wachsendes Lehrgebiet.

Die wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten in Dortmund, Bochum und Duisburg-Essen sowie die Fakultät Statistik der TU Dortmund bieten den neuen Masterstudiengang ab dem Wintersemester 2019/20 an. Er ist der erste Studiengang, der von allen drei Partnern der Universitätsallianz Ruhr durchgeführt wird. Koordinierte Stundenpläne ermöglichen ein effizientes standortübergreifendes Studium.

Die Konzeption und Einrichtung des neuen universitätsübergreifenden Masterstudiengangs wird vom Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) gefördert.

Die Meldung der RUB finden Sie hier.