Weitere Informationen

Ansprechpartner

Gruppe der Professorinnen und Professoren
Prof. Dr. Marion Steven
Raum: GC 4/60
Tel.: 32-28010
E-Mail:Prof. Dr. Marion Steven

Gruppe der wissenschaftlich Beschäftigten
Dr. Barbara Wischermann
Raum: GC 2/38
Tel.: 32-28347
E-Mail:
Dr. Barbara Wischermann

Dipl. Ök. Anna Talmann
Raum: GC 2/146
Tel.: 32-25836
E-Mail: Anna Talmann

Gruppe der Verwaltungsangestellten
Ute Klöschen
Raum: GC 1/152
Tel.: 32-22885
E-Mail: Ute Klöschen

Gruppe der Studierenden
Mandy Brockskothen
Raum: GC 03/42
Tel.: 32-27834
E-Mail: Mandy Brockskothen

FRAUENFÖRDERPLAN der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft

Frauenförderplan zur Gleichstellung von Frauen und Männern an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum

Präambel

Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum setzt sich zum Ziel, die gleichberechtigte Zusammenarbeit von Frauen und Männern in Forschung, Lehre, Dienstleistung und Studium zu fördern.

Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum will Maßnahmen ergreifen, die sich insbesondere auf die gleiche Teilhabe von Frauen und Männern in der Wissenschaft und auf die Vereinbarkeit von Beruf und Elternschaft beziehen.

Darüber hinaus werden die Impulse aus der Frauen- und Geschlechterforschung sowie feministischer Theoriebildung in die Forschung und die Lehre der Ruhr-Universität Bochum integriert.

Die Richtlinien zur Gleichstellung gelten für alle Mitglieder der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum, also für die Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer, für das wissenschaftliche Personal, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Technik und Verwaltung und für die Studierenden. Sie richten sich an Frauen und Männer gleichermaßen, denn Gleichstellung ist eine gemeinsam zu bewältigende Zukunftsaufgabe der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Univer­sität Bochum.

Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum hält konkrete Ziel- und Zeitvorgaben für ein wirksames Instrument, um die Gleichstellung von Frauen und Männern zu verwirklichen. Sie fordert die Berufungs- und Stellenbesetzungskommissionen und alle Personalverantwortlichen auf, daran mitzuwirken, dass die Ziel- und Zeitvorgaben im Bereich der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum erreicht werden.

 

Verbindliche Inhalte aus dem zentralen Frauenförderplan

Quotenregelung

Um die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum zu fördern, bedarf es besonderer Anstrengungen. Daher sollen Frauen in diesen Bereichen bei gleicher Eignung, Qualifikation und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt werden. Diese Quotenregelung gilt für die Besetzung von Professuren, Stellen des übrigen wissenschaftlichen Personals einschließlich der wissenschaftlichen und studentischen Hilfskräfte, für das Personal in Technik und Verwaltung und auch für die Vergabe von Lehraufträgen und Stipendien sowie für Gastprofessoren und Lehrstuhlvertretungen.

Wissenschaftliches Personal

Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum sieht die Förderung von Wissenschaftlerinnen vorrangig durch ihre Integration in den alltäglichen Lehr- und Forschungsbetrieb verwirklicht. Daher will die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum in Zukunft eine umfassende Personalentwicklung im Bereich des wissenschaftlichen Nachwuchses betreiben.

Hierzu werden zum einen die Stellenpläne der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum intern bekannt gemacht und freiwerdende Stellen frühzeitig mit den jeweiligen Anforderungsprofilen ausgeschrieben.

Darüber hinaus werden Frauen in ihrer Karriereplanung stärker unterstützt. Studentinnen und Doktorandinnen werden über die Möglichkeiten der Weiterqualifizierung informiert und auch motiviert, diese wahrzunehmen. Es soll ermittelt werden, was Frauen bisher von einer wissenschaftlichen Weiterqualifizierung abgehalten hat und es werden entsprechende Maßnahmen entwickelt, dem entgegen zu wirken. Außerdem sollen Frauen verstärkt forschungsschwerpunktnahe Mitarbeiterinnen- und Hilfskraftstellen erhalten. Liegt der Anteil der studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte unter 50%, wird dem Dekan bzw. der Dekanin der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum eine Liste aller Bewerbungen vorgelegt und begründet, warum Bewerberinnen nicht berücksichtigt wurden.

Personal aus Technik und Verwaltung

Für das Personal aus Technik und Verwaltung werden die genannten Grundsätze, insbesondere die Quotenregelung und das Vorhaben, Personalentwicklung zu installieren, uneingeschränkt übernommen. Auch hier wird die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum dafür Sorge tragen, dass die Mitarbeiterinnen in Technik und Verwaltung frühzeitig und regelmäßig über Anforderungsprofile von freiwerdenden Stellen und Qualifizierungsmöglichkeiten informiert werden.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum unterstützt alle Maßnahmen, die dazu beitragen, dass familiäre Aufgaben und Dienstaufgaben miteinander vereinbart werden können. Sie ermöglicht flexible Arbeitszeitregelungen, informiert die Beschäftigten regelmäßig über Möglichkeiten der Teilzeitbeschäftigung und der Freistellung und befürwortet entsprechende Anträge, sofern zwingende dienstliche Belange dem nicht entgegenstehen. Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum wird darüber hinaus die organisatorischen Voraussetzungen schaffen, dass Teilzeitarbeit auch in solchen Aufgabengebieten und Beschäftigungsebenen möglich werden, die bisher als schwer teilbar angesehen wurden. Im Falle der Erkrankung von Kindern werden die bestehenden Beurlaubungsregelungen großzügig angewendet.

Studium und Ausbildung

Um den Anteil von Studentinnen zu erhöhen, wird von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum ein besonderes Informationsangebot für Schülerinnen erarbeitet.

Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum wird Maßnahmen ergreifen, um die Studienbedingungen für Studierende mit Kindern zu verbessern. Studien- und Prüfungsordnungen sind so angelegt, dass ein Studium mit Schwangerschaft und Elternschaft zu vereinbaren ist.

Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum bietet ein besonderes Informations- und Beratungsangebot für Studentinnen im Hinblick auf deren Berufsplanung und Berufseinstieg an. Es werden enge Kontakte zu Betrieben und Verwaltungen gehalten, um insbesondere Studentinnen und Absolventinnen Praktikumsplätze zu vermitteln.

Lehre

Die Lehrenden der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum sind sich bewusst, dass geschlechtsspezifische Wahrnehmung und Kommunikation das Lehr- und Lernverhalten beeinflussen.

Die Lehrenden vergegenwärtigen sich diese Prozesse, bilden sich entsprechend fort und sind sich darüber im Klaren, dass die Gleichbehandlung von Frauen und Männern auch Bestandteil von Lehrevaluationen ist.

Sicherheit

Alle Mitglieder und Angehörigen der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum, und insbesondere diejenigen mit Leitungs-, Ausbildungs- und Qualifizierungsfunktion sind dafür verantwortlich, dass sexuell belästigendes Verhalten und andere Formen sexualisierter Gewalt unterbleiben oder sofort eingestellt werden und dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

Verbindliche Vorschriften aus dem zentralen Frauenförderplan

Sprache

Die übergreifende Zielsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern wird in der Amtssprache der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum angemessen berücksichtigt.

Stellenausschreibung

Alle Stellen sind so auszuschreiben, dass sie gleichermaßen für Bewerberinnen und Bewerber gelten. Dazu ist die weibliche und die männliche Form zu verwenden. Folgender Hinweis ist aufzunehmen: „Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen an und fordert deshalb nachdrücklich Frauen auf, sich zu bewerben. Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen bevorzugt berücksichtigt.“

Alle Professuren und unbefristeten Mittelbaustellen sowie leitende Positionen im Verwaltungsbereich sind öffentlich auszuschreiben. Alle Stellen des wissenschaftlichen Personals (§§ 56-59 HG) sind mindestens hochschulintern auszuschreiben. Das gilt auch für längerfristige (Vertragsdauer mehr als drei Monate) wissenschaftliche und studentische Hilfskraftstellen, wenn deren Frauenanteil unter 50% liegt. Stellen im Bereich der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Technik und Verwaltung sind mindestens universitätsintern auszuschreiben. Ausbildungsplätze sind öffentlich auszuschreiben. Wenn auf interne Ausschreibungen keine Bewerbungen von Frauen erfolgen, muss die Stelle öffentlich ausgeschrieben werden (LGG § 8). Liegt der Frauenanteil bei Ausbildungsplätzen unter 20%, muss für die Bewerbung von Frauen öffentlich geworben werden.

Die Gleichstellungsbeauftragte sowie die Vertrauensfrauen der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum erhalten zum Zeitpunkt der Ausschreibung eine Kopie jedes Stellenangebots. Im Zusammenhang mit der Ausschreibung sucht die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum, ggf. mit Hilfe der Gleichstellungsbeauftragten, nach geeigneten Bewerberinnen und fordert diese zur Bewerbung auf.

Kommissionen und Gremien

Auswahlkommissionen werden zur Hälfte mit Frauen besetzt. Ist dies aus zwingenden Gründen nicht möglich, sind die Gründe aktenkundig zu machen. Die Gleichstellungsbeauftragte sowie die Vertrauensfrau der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum sind beratendes Mitglied der Auswahlkommission. Jeder Berufungskommission muss mindestens eine stimmberechtigte Wissenschaftlerin, nach Möglichkeit eine Professorin angehören. Ist dies aus zwingenden Gründen nicht möglich, sind die Gründe aktenkundig zu machen (vgl. § 9 Abs. 2 LGG).

Vertrauensfrauen

In der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum wählt die Frauenvollversammlung möglichst eine Vertrauensfrau jeder Statusgruppe, mindestens aber eine Vertrauensfrau. Die Vertrauensfrauen sind frühzeitig von den jeweils zuständigen Stellen der Fakultät in allen Angelegenheiten zu unterrichten, die die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Fakultät berühren. Sie können hierzu an den Sitzungen der Gremien der Fakultät mit Antrags- und Rederecht teilnehmen; sie sind wie ein Mitglied zu laden und zu informieren.

Die Vertrauensfrauen nehmen folgende Aufgaben wahr, soweit sie ihnen von der Gleichstellungsbeauftragten übertragen werden:

  • Stellungnahme bei der Verabschiedung von Frauenförderplänen der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum,
  • Kontrolle der Umsetzung der Frauenförderpläne,
  • Stellungnahme gegenüber der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum vor der Beschlussfassung über Berufungsvorschläge,
  • Stellungnahme gegenüber der Fakultätsleitung vor der Entscheidung über Vorschläge für die Einstellung von wissenschaftlichem und anderem Personal.

Die Leitung der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum hat die Vertrauensfrauen zur Sachlage anzuhören. Zur wirksamen Erfüllung ihrer Aufgaben werden die Vertrauensfrauen mit entsprechenden Sachmitteln von ihrer Fakultät unterstützt und sie erhalten einen Raum. Die studentische Vertrauensfrau kann sich ihre Tätigkeit im Sinne der stud. Selbstverwaltung bescheinigen lassen.

Analyse und Prognose der Beschäftigtenstruktur

Ist-Situation

Beim wissenschaftlichen Personal der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum liegt der Frauenanteil derzeit (Stand: 28.09.2000) bei 21,5% (38 von 177), er variiert zwischen 11,1% (2 von 18) bei den Professorinnen und 32,8% (20 von 61) bei den studentischen Hilfskräften. Der Frauenanteil bei den Studierenden beträgt 30,5%. Beim nichtwissenschaftlichen Personal beträgt der Frauenanteil 92,7% (38 von 41).

Die Möglichkeit der Teilzeitarbeit wird bei den Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern derzeit gleichermaßen von Frauen und Männern in Anspruch genommen (3 von 6 Frauen, 22 von 44 Männern).

Analyse

Besonders gering ist der Frauenanteil bei den Qualifikationsstellen, d.h. den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und den wissenschaftlichen Assistentinnen. Befragte Kolleginnen und Kollegen begründen dies damit, dass es ihnen derzeit angesichts der guten Arbeitsmarktlage für Ökonominnen und Ökonomen nur schwer gelingt, Frauen zum Verbleib an der Hochschule zu bewegen. Eine Ursache hierfür könnte sein, dass Frauen fürchten, durch eine verlängerte Qualifikationsphase nicht genug Zeit zu haben, um vor der Familienphase im Beruf Fuß zu fassen.

Prognose

In den Jahren 2001 bis 2003 werden an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum altersbedingt 2 C4-Professuren frei. Bei den Wissenschaftlichen Assistentinnen und Assistenten stehen in diesem Zeitraum 7 von 8 und bei den Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 44 von 50 Stellen zur Verlängerung bzw. Wiederbesetzung an. Bei den studentischen bzw. wissenschaftlichen Hilfskräften (61 bzw. 14) ist davon auszugehen, dass aufgrund der starken Fluktuation der Personalbestand innerhalb von drei Jahren fast komplett erneuert wird, so dass insgesamt große Spielräume für Neueinstellungen vorhanden sind.

Zielvorgaben zur Erhöhung des Frauenanteils

Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum setzt es sich zum Ziel, den Frauenanteil im wissenschaftlichen Bereich deutlich zu erhöhen. Bei Berufungen und Neueinstellungen ist noch stärker als bisher darauf hinzuwirken, dass qualifizierte Frauen zur Bewerbung aufgefordert werden. Die für die einzelnen Gruppen des wissenschaftlichen Personals geplanten Sollwerte sind in der letzten Spalte in Tabelle 1 angegeben. Bei Personalgruppen, in denen wegen der langfristigen Besetzung in den nächsten drei Jahren keine Handlungsmöglichkeiten bestehen (z.B. C3-Stellen, (Ober)Räte, Honorarprofessoren), sind die Ist-Werte unverändert übernommen worden.

Eine gleiche Teilhabe von Frauen und Männern in der Wissenschaft ist ohne Qualitätsverlust nur möglich, wenn der Anteil der Frauen an den Absolventen dem der Männer entspricht. Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum strebt daher für die nächsten drei Jahre eine Erhöhung des Anteils der Frauen an den Studienanfängern auf 33% an, um hier langfristig zu einer Gleichverteilung zu gelangen.

Ein weiteres Ziel der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum ist es, den beruflichen Einstieg von Frauen auch außerhalb des wissenschaftlichen Bereichs zu fördern, um auch hier den Abbau von Benachteiligungen zu unterstützen.

Maßnahmen zum Abbau von Benachteiligungen

Um die oben formulierten Ziele zu erreichen, wird die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum eine Reihe von Maßnahmen ergreifen, die sich verschiedenen Bereichen zuordnen lassen:

Auf Schülerinnen ausgerichtete Maßnahmen

1. Auf den Internet-Seiten der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum soll auf die speziellen Beratungsangebote für Frauen hingewiesen werden.

2. Im Rahmen des regelmäßig durchgeführten Informationstages für Schülerinnen und Schüler soll eine spezielle Informationsveranstaltung für Frauen angeboten werden, um diesen die Berufsperspektiven eines Ökonomie-Studiums aufzuzeigen.

Auf Studentinnen und Wissenschaftlerinnen ausgerichtete Maßnahmen

1. Es sollen spezielle Sprechstunden zur Beratung von Frauen im Studium und im wissenschaftlichen Bereich angeboten werden, auf die im Vorlesungsverzeichnis der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum hingewiesen wird.

2. Aus jedem Vordiplomtermin sollen gezielt die besten 5 bis 10% jeweils der weiblichen und männlichen Studierenden angesprochen werden, um sie auf die Möglichkeiten einer wissenschaftlichen Laufbahn aufmerksam zu machen. Dabei sollen gleich viele Frauen und Männer angesprochen werden.

3. Beim Vorschlag von Studierenden für Stipendien ist darauf zu achten, dass möglichst gleich viele Frauen und Männer ausgewählt werden.

4. Es soll regelmäßig ein Workshop speziell für Studentinnen veranstaltet werden, in dem sie sich über ihre beruflichen Möglichkeiten innerhalb und außerhalb der Hochschule informieren können.

5. Studentinnen sollen verstärkt über die Möglichkeit zur Förderung einer Promotion über Qualifikationsstipendien informiert werden.

6. Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum fördert auch weiterhin die Vermittlung von Studentinnen in Praktikumstellen in Industrie und Verwaltung.

7. Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum fördert die Beteiligung von Studentinnen an internationalen Austauschprogrammen.

8. Die Vereinbarkeit von Studium und Familie soll durch die Einstellung von Lehrinhalten in das Internet und die Förderung interaktiver Lehre verbessert werden.

9. Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum unterstützt Bemühungen zur Ausweitung von Betreuungsangeboten für Kinder auf dem Campus.

Sonstige Maßnahmen

1. Es wird regelmäßig eine Studie über die Arbeitsmarktsituation von Absolventen der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt. Dabei soll ein Schwerpunkt auf dem beruflichen Einstiegsverhalten und den Einstiegsbedingungen von Frauen liegen.

2. Frauen im wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Bereich sollen zur Weiterbildung ermutigt werden.

3. Am Dekanat der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum soll ein spezielles Informationsbrett eingerichtet werden, auf dem frauenspezifische Informationen (Stellenausschreibungen usw.) zentral bekannt gemacht werden.

4. Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum bemüht sich, Frauen mit Kindern die Mitarbeit in Gremien der Selbstverwaltung zu erleichtern, indem Gremiensitzungen bevorzugt während der Dienstzeit stattfinden.

5. Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum steht der Einführung von Telearbeit positiv gegenüber und beobachtet aufmerksam den Fortschritt der diesbezüglichen arbeitsrechtlichen Regelungen.

6. Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum unterstützt Bemühungen, durch geeignete Beleuchtung und Alarmeinrichtungen dafür Sorge zu tragen, dass die Sicherheit von Frauen in den Gebäuden und auf dem Campus gewährleistet ist.

7. Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum stellt die für die Umsetzung der genannten Maßnahmen zur Frauenförderung erforderlichen Mittel zur Verfügung.

Controlling und Berichtspflichten

Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum berichtet dem Senat einmal jährlich schriftlich über ihre Erfolge bei der Umsetzung des Frauenförderplans. Sie geht dabei insbesondere ein auf den Frauenanteil bei den Professuren, dem wissenschaftlichen Personal einschließlich der studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte, bei den Promotionen und bei den Habilitationen.

Nach Ablauf dieses Frauenförderplans berichtet die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum dem Rektorat über den Stand der Personalentwicklung in ihrem Bereich und nimmt Stellung zu den erzielten Fortschritten bei der Frauenförderung.